Finanzbegriffe verständlich erklärt
Honorarberatung, ETF, TER, Ausgabeaufschlag – die Finanzwelt strotzt vor Fachbegriffen. Dieses Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe rund um Geldanlage, Vermögensaufbau und unabhängige Honorar-Finanzberatung – klar, ehrlich und ohne Werbung für Produkte.
A
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Eine Aktie verbrieft einen Eigentumsanteil an einem börsennotierten Unternehmen. Als Aktionär haben Sie Anspruch auf eine anteilige Dividende und profitieren (oder verlieren) bei Kursveränderungen. Einzelne Aktien sind konzentriert riskant – breit gestreute ETFs auf Aktienindizes mindern das Einzeltitelrisiko erheblich.
Honorarberater empfehlen Aktien-ETFs statt Einzelaktien – breitere Streuung bei deutlich niedrigeren Kosten.
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Ein Fondsmanager trifft laufend Anlageentscheidungen mit dem Ziel, einen Vergleichsindex (Benchmark) zu übertreffen. Kosten (TER): typisch 1,5–2,5 % p. a. Studien zeigen, dass über 80–90 % aller aktiven Fonds ihre Benchmark nach Kosten langfristig nicht schlagen.
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Gesamtheit aller Maßnahmen zur finanziellen Absicherung im Ruhestand. Umfasst drei Schichten: (1) gesetzliche Rentenversicherung, (2) betriebliche Altersversorgung (bAV), (3) private Vorsorge (Depot, Direktversicherung, Immobilie). In der Honorarberatung wird immer die günstigste und passendste Variante empfohlen – ohne Produktverkaufsdruck.
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Die strategische Aufteilung des Anlagekapitals auf verschiedene Anlageklassen: Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, Liquidität. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Asset Allocation über 90 % der langfristigen Portfolio-Rendite erklärt – wichtiger als die Auswahl einzelner Wertpapiere oder der Einstiegszeitpunkt.
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Einmaliger Aufpreis beim Kauf von Investmentfondsanteilen – typisch 3–5 % des Anlagebetrags. Bei 10.000 € Anlage werden sofort 300–500 € für den Vertrieb einbehalten; nur 9.500–9.700 € werden investiert.
Bei ETFs und Direktkäufen über Online-Broker fällt kein Ausgabeaufschlag an.
Aktie Wertpapier
Aktiv verwalteter Fonds Kosten
Altersvorsorge Vorsorge
Asset Allocation Strategie
Ausgabeaufschlag Kosten
B
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Ein Referenzindex (z. B. DAX, MSCI World, FTSE All-World), mit dem die Wertentwicklung eines Portfolios oder Fonds verglichen wird. Nur wer seinen Benchmark nach allen Kosten langfristig schlägt, erbringt echten Mehrwert. Die Mehrheit aktiv verwalteter Fonds schafft das nicht.
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Laufende Vergütung (typisch 0,3–1 % p. a. des Anlagebetrags), die Fondsgesellschaften an Banken oder Vermittler zahlen, solange der Kunde im Produkt investiert bleibt. Die Kosten sind im Fonds eingepreist – der Anleger zahlt indirekt, ohne es zu bemerken.
Honorarberater nach § 34h GewO dürfen keine Provisionen annehmen – dieser Interessenkonflikt entfällt vollständig.
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Klassische Lebens- oder Rentenversicherung, bei der Abschluss- und Vertriebskosten auf die ersten Vertragsjahre verteilt werden (Zillmerung). Sparanteile wirken erst deutlich verzögert. Kosten können über die Laufzeit mehrere zehntausend Euro betragen.
Benchmark Analyse
Bestandsprovision (Kickback) Interessenkonflikt
Bruttopolice Kosten
D
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Konto bei einer Bank oder einem Broker, auf dem Wertpapiere (Aktien, ETFs, Anleihen, Fondsanteile) verwahrt werden. Online-Broker bieten kostenfreie Depots an. In der Honorarberatung wird das Depot direkt auf den Kunden eröffnet – kein Berater hat Zugriff auf Ihr Geld.
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Risikostreuung durch Verteilung des Kapitals auf viele verschiedene Anlagen, Regionen und Branchen. Ein ETF auf den MSCI World streut über 1.400+ Unternehmen in 23 Ländern. Faustregel: Das Versagen eines einzelnen Unternehmens soll das Gesamtportfolio nicht wesentlich gefährden.
Depot Grundlage
Diversifikation Strategie
E
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Börsengehandelter Indexfonds, der einen Index (z. B. MSCI World, DAX) passiv und kostengünstig nachbildet. Im Gegensatz zu aktiv verwalteten Fonds trifft kein Manager aktive Entscheidungen. ETFs sind transparent, liquide und können jederzeit an der Börse gekauft und verkauft werden.
Kostenvergleich: ETFs kosten typisch 0,1–0,3 % p. a. (TER). Aktive Fonds kosten 1,0–2,5 % p. a. Bei 100.000 € Anlage über 20 Jahre ergibt allein dieser Kostenunterschied von 1 % p. a. rund 22.000 € Differenz im Endvermögen (bei sonst gleicher Rendite).
ETFs sind das bevorzugte Instrument in der provisionsfreien Honorarberatung – kein Ausgabeaufschlag, keine Bestandsprovision.
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Differenz zwischen Vermögen und Schulden eines Unternehmens oder einer Person. Für Anleger relevant als Bewertungsmaßstab bei Aktienanlagen (Buchwert je Aktie, Kurs-Buchwert-Verhältnis). Im privaten Kontext: der Teil Ihres Vermögens, der nicht fremdfinanziert ist.
ETF – Exchange Traded Fund Kerninstrument
Eigenkapital Grundlage
F
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Transparente Vergütungsform: Vor Beginn der Beratung wird ein verbindlicher Gesamtpreis vereinbart – unabhängig davon, wie lange die Beratung dauert. Keine offene Kostenuhr, keine Überraschungsrechnung. Typisch: modulare Beratung ab 600 €, 2-Jahres-Coaching 3.400 € Festpreis.
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Alle laufenden Kosten eines Investmentfonds, zusammengefasst in der TER (Total Expense Ratio): Verwaltungsgebühr, Transaktionskosten, Verwahrgebühren, ggf. Performancefee. Werden täglich vom Fondsvermögen abgezogen und verringern die Rendite. → Siehe auch: TER
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Ermöglicht, Kapitalerträge bis zum Sparerpauschbetrag steuerfrei zu erhalten: 1.000 € (Einzelperson) bzw. 2.000 € (Ehepaare) pro Jahr. Muss aktiv bei der Depotbank beantragt werden. Ohne Freistellungsauftrag behält die Bank automatisch Abgeltungssteuer ein.
Festpreispaket Honorarberatung
Fondsgebühren Kosten
Freistellungsauftrag Steuern
G
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Synonyme Bezeichnung für TER (Total Expense Ratio). Gibt die jährlichen Gesamtkosten eines Investmentfonds als Prozentsatz des Fondsvermögens an. → Vollständige Erklärung unter: TER
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Investition von Kapital mit dem Ziel, Ertrag (Rendite) zu erzielen oder den Wert zu erhalten. Umfasst Tagesgeld, Festgeld, Anleihen, Aktien, ETFs, Immobilien und weitere Anlageformen. Die optimale Geldanlage hängt von Zeithorizont, Risikoprofil und Liquiditätsbedarf ab.
Gesamtkostenquote → TER
Geldanlage Grundlage
H
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Direkte Vergütung, die ein Mandant an den Berater zahlt – für Zeit, Analyse und Expertise, nicht für den Verkauf eines Produkts. Das Honorar ist transparent vorab vereinbart. Kein Berater erhält zusätzlich Provisionen oder Kickbacks von Produktanbietern.
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Gesetzlich definierter und behördlich zugelassener Berufsstand. Wer nach § 34h der Gewerbeordnung (GewO) zugelassen ist, darf ausschließlich gegen Honorar beraten und keinerlei Provisionen, Zuwendungen oder Vergütungen von Banken, Versicherern oder Fondsgesellschaften annehmen. Die Erlaubnis wird durch die zuständige Gewerbebehörde erteilt und ist im DIHK-Vermittlerregister öffentlich einsehbar.
Abgrenzung: Der Begriff „Honorarberater“ ist nicht gesetzlich geschützt – ihn kann jeder verwenden. „Honorar-Finanzanlagenberater nach § 34h GewO“ hingegen ist ein klar definierter, geschützter Titel mit gesetzlich verankerter Unabhängigkeit.
Manuel Brand ist zugelassen unter Reg.-Nr. D-H-175-NZFX-38 (öffentlich prüfbar auf vermittlerregister.org).
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Form der Finanzberatung, bei der ausschließlich der Mandant den Berater vergütet – über ein transparentes Stundenhonorar oder Festpreispaket. Der Berater erhält keine Provisionen oder sonstigen Vergütungen von Produktanbietern. Empfehlungen entstehen dadurch frei von Verkaufsinteressen.
Honorar Honorarberatung
Honorar-Finanzanlagenberater (§ 34h GewO) Rechtlich
Honorarberatung Honorarberatung
I
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Statistische Kennzahl, die die Wertentwicklung einer definierten Gruppe von Wertpapieren abbildet (z. B. DAX = 40 größte deutsche Börsenunternehmen, MSCI World = ca. 1.400 Unternehmen aus 23 Ländern). Basis für passive ETF-Anlagen. Kein aktives Management – Kosten minimal.
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Allgemeiner Anstieg des Preisniveaus, der die Kaufkraft des Geldes mindert. Bei 3 % Inflation verliert 10.000 € auf dem Tagesgeldkonto real jährlich ca. 300 € an Kaufkraft. Nur Anlagerenditen oberhalb der Inflationsrate erhalten oder mehren reales Vermögen.
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Situation, in der persönliche oder finanzielle Vorteile des Beraters (höhere Provision bei Produkt A als bei Produkt B) im Widerspruch zu den Interessen des Kunden stehen. In der provisionsbasierten Beratung strukturell unvermeidbar. Wird durch Honorarberatung nach § 34h GewO vollständig eliminiert.
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International Securities Identification Number – eine 12-stellige alphanumerische Kennnummer zur weltweit eindeutigen Identifizierung von Wertpapieren. Beispiel: DE0005140008 (Deutsche Bank AG). Unverzichtbar bei der Depotführung und Ordererteilung.
Index Grundlage
Inflation Risiko
Interessenkonflikt Transparenz
ISIN Grundlage
K
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Investition von Geld mit dem Ziel, Ertrag (Rendite) zu erzielen oder den Kapitalerhalt zu sichern. Umfasst Aktien, ETFs, Anleihen, Immobilien, Tagesgeld u. a. Die passende Kapitalanlage hängt von Ihrem individuellen Zeithorizont, Risikoprofil und Liquiditätsbedarf ab.
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Synonym für Bestandsprovision: laufende Rückvergütung, die Fondsgesellschaften an Vermittler zahlen. Klassisches Instrument versteckter Interessenkonflikte. → Vollständige Erklärung unter: Bestandsprovision
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Gesetzliche Pflicht zur vollständigen Offenlegung aller Kosten einer Kapitalanlage (geregelt in MiFID II und PRIIPs). In der Praxis sind die Kostenausweise oft schwer lesbar. In der Honorarberatung werden alle Kosten mündlich und schriftlich verständlich erläutert.
Kapitalanlage Grundlage
Kickback → Bestandsprovision
Kostentransparenz Rechtlich
L
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Verfügbarkeit von Geld oder schnelle Umwandelbarkeit einer Anlage in Bargeld ohne wesentliche Wertverluste. Tagesgeld ist maximal liquide. ETFs können börsentäglich verkauft werden. Immobilien sind illiquide (Verkauf dauert Wochen bis Monate). Ausreichende Liquiditätsreserve (3–6 Monatsgehälter) ist Grundlage jeder Anlagestrategie.
Liquidität Grundlage
M
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Globaler Aktienindex mit ca. 1.400 Unternehmen aus 23 entwickelten Ländern (USA ca. 65 %, Europa, Japan u. a.). Häufige Grundlage breit diversifizierter ETF-Portfolios. Historische Durchschnittsrendite: ca. 7–9 % p. a. brutto (vor Kosten und Inflation). Kein garantierter Wert, aber wichtigste globale Streuungsbasis.
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Die durchschnittliche langfristige Rendite des Gesamtmarkts – z. B. ca. 7–9 % p. a. beim globalen Aktienmarkt (MSCI World) über sehr lange Zeiträume. Zeigt, was passives Investieren ohne aktives Stockpicking oder Market-Timing langfristig liefert. Kosten und Inflation schmälern die Nettorendite.
MSCI World Index
Marktrendite Rendite
N
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Net Asset Value: Gesamtwert aller Vermögenswerte eines Fonds abzüglich Verbindlichkeiten, dividiert durch die Anzahl der Fondsanteile. Entspricht dem täglichen Rücknahmepreis von Investmentfondsanteilen. Bei ETFs entspricht der Börsenkurs in der Regel annähernd dem NAV.
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Lebens- oder Rentenversicherung ohne eingepreiste Abschluss- und Vertriebskosten. Kosten werden separat und transparent vereinbart. In der Honorarberatung – wenn Versicherungen als Anlage sinnvoll sind – wird ausschließlich auf Nettopolicen zurückgegriffen.
Nettoinventarwert (NAV) Grundlage
Nettopolice Honorarberatung
P
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Anlagestrategie, die einen Marktindex nachbildet, statt ihn zu schlagen. Über 80 % aller aktiv verwalteten Fonds performen nach Kosten langfristig schlechter als ihr Vergleichsindex. Passives Investieren via ETFs nutzt diese Erkenntnis: maximale Streuung bei minimalen Kosten.
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Gesamtheit aller Kapitalanlagen einer Person oder Institution. In der Honorarberatung wird das Portfolio auf individuelle Ziele, Risikoprofil und Zeithorizont abgestimmt – ohne Rücksicht auf Verkaufsprovisionen. Regelmäßiges Rebalancing hält die Zielallokation stabil.
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Vergütung, die ein Berater oder Vermittler vom Produktanbieter erhält, wenn er ein Produkt an einen Kunden vermittelt. Kann einmalig (Abschlussprovision) oder laufend (Bestandsprovision/Kickback) sein. Die Höhe ist im Produkt eingepreist – der Anleger zahlt indirekt. Schafft strukturellen Anreiz zur Empfehlung teurer Produkte.
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Form der Finanzberatung, bei der der Berater vom Produktanbieter vergütet wird. Für den Kunden wirkt die Beratung „kostenlos“ – tatsächlich ist die Vergütung in Produktkosten eingebettet. Interessenkonflikte sind strukturell möglich und können zu nicht optimalen Empfehlungen führen.
Passives Investieren Strategie
Portfolio Grundlage
Provision Interessenkonflikt
Provisionsberatung Vergleich
R
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Regelmäßige Anpassung der Portfoliogewichtung auf die ursprünglich geplante Asset Allocation. Wenn z. B. Aktien stark gestiegen sind und nun 80 % statt 70 % des Portfolios ausmachen, wird durch Verkauf/Umschichtung wieder auf 70 % reduziert. Verhindert ungewollte Risikoverschiebungen.
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Prozentuale Gesamtwertsteigerung einer Kapitalanlage in einem Zeitraum, inklusive Ausschüttungen (Dividenden, Zinsen) und Kursgewinnen. Bruttorendite vor Kosten und Steuern; Nettorendite nach allen Abzügen. In der Honorarberatung gilt: Kosten minimieren = Nettorendite maximieren.
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Individuelle Einschätzung der Risikobereitschaft (wie viel Verlust ist psychologisch verkraftbar?) und Risikotragfähigkeit (wie viel Verlust ist finanziell verkraftbar?) eines Anlegers. Gesetzlich vorgeschriebene Ermittlung vor jeder Anlageempfehlung (WpHG). Grundlage der passenden Asset Allocation.
Rebalancing Strategie
Rendite Grundlage
Risikoprofil Beratung
S
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Betrag, bis zu dem Kapitalerträge jährlich steuerfrei bleiben: 1.000 € (Singles) bzw. 2.000 € (Paare) seit 2023. Erträge darüber unterliegen der Abgeltungssteuer (25 % + Solidaritätszuschlag ± Kirchensteuer). Muss per Freistellungsauftrag bei jeder Depotbank beantragt werden.
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Regelmäßige Anlage fixer oder steigender Beträge (z. B. monatlich 200 €) in ETFs oder andere Wertpapiere. Nutzt den Cost-Average-Effekt: Bei hohen Kursen werden wenige, bei niedrigen Kursen mehr Anteile gekauft – mittlerer Einstandspreis glättet Schwankungen. Ideal für langfristigen Vermögensaufbau.
Sparerpauschbetrag Steuern
Sparplan Strategie
T
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Die Gesamtkostenquote gibt die jährlichen Gesamtkosten eines Investmentfonds als Prozentsatz des durchschnittlichen Fondsvermögens an. Sie umfasst Verwaltungs- und Verwahrgebühren, nicht jedoch Transaktionskosten oder Ausgabeaufschläge.
Typische Werte:
- ETFs (passiv): 0,10 – 0,30 % p. a.
- Indexfonds: 0,30 – 0,70 % p. a.
- Aktive Fonds: 1,00 – 2,50 % p. a.
Rechenbeispiel: 100.000 € Anlage über 20 Jahre bei 6 % Bruttorendite p. a. – Unterschied zwischen TER 0,20 % und TER 1,50 %: ca. 38.000 € Differenz im Endvermögen.
Geringere TER ist einer der wenigen statistisch belegten Prädiktoren für bessere langfristige Performance – wichtiger als die vergangene Rendite eines Fonds.
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Thesaurierend: Dividenden und Zinsen werden automatisch im Fonds reinvestiert. Optimiert den Zinseszinseffekt, solange der Sparerpauschbetrag nicht ausgeschöpft ist. Ausschüttend: Erträge werden regelmäßig aufs Verrechnungskonto überwiesen – sinnvoll zur gezielten Nutzung des Sparerpauschbetrags oder für laufendes Einkommen.
TER – Total Expense Ratio Kosten
Thesaurierend vs. Ausschüttend ETF
V
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Öffentliches Register der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), in dem alle nach § 34d (Versicherungsvermittler), § 34f (Finanzanlagenvermittler) und § 34h GewO (Honorar-Finanzanlagenberater) zugelassenen Personen eingetragen sind. Öffentlich einsehbar unter vermittlerregister.org. Eintragssuche ermöglicht jedermann die Überprüfung der Zulassung.
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Langfristiger Prozess, durch regelmäßiges Sparen und Anlegen Kapital zu schaffen – für Altersvorsorge, finanzielle Freiheit oder große Ziele. Schlüsselfaktoren: früh beginnen (Zinseszins), Kosten minimieren (TER, Ausgabeaufschlag), breit streuen (Diversifikation), Disziplin bewahren (nicht bei Kursschwankungen verkaufen).
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Umfassende Beratung zu Kapitalanlage, Vermögensstruktur, Liquiditätsplanung und finanziellen Zielen. In der Honorarberatung ohne Produktverkauf oder Provisionsinteresse. Grundlage: vollständige Analyse Ihrer Ist-Situation vor jeder Empfehlung.
Vermittlerregister (DIHK) Rechtlich
Vermögensaufbau Ziel
Vermögensberatung Honorarberatung
W
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Urkunde oder elektronischer Nachweis, der ein verbrieftes Recht darstellt. Wichtigste Arten: Aktien (Eigentumsanteil), Anleihen (Gläubigerrecht/Zinsanspruch), Investmentfondsanteile (Mitbeteiligung am Fondsvermögen). Werden im Depot verwahrt und über die Börse oder außerbörslich gehandelt.
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Automatische Reinvestition von Dividenden und Zinsen in denselben Fonds, statt sie auszuschütten. Nutzt den Zinseszinseffekt optimal: jeder reinvestierte Euro erwirtschaftet in künftigen Perioden ebenfalls Rendite. → Siehe auch: Thesaurierend vs. Ausschüttend
Wertpapier Grundlage
Wiederanlage (Thesaurierung) ETF
Z
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Vergütung für die zeitweise Überlassung von Kapital. Als Anleger empfangen Sie Zinsen z. B. auf Tagesgeld, Festgeld oder Anleihen. Als Kreditnehmer zahlen Sie Zinsen. Nach Inflation und Steuern entscheidet der Realzins über den tatsächlichen Kaufkraftgewinn einer festverzinslichen Anlage.
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Ertragseffekt, bei dem erwirtschaftete Zinsen/Renditen wieder angelegt werden und selbst Erträge generieren. Exponentielles Wachstum über die Zeit. Beispiel: 10.000 € bei 7 % p. a. Rendite wachsen:
- Nach 10 Jahren: ca. 19.672 €
- Nach 20 Jahren: ca. 38.697 €
- Nach 30 Jahren: ca. 76.123 €
Der Unterschied zwischen Jahr 10 und Jahr 30 zeigt: Die letzten 10 Jahre erzeugen fast gleich viel Zuwachs wie die ersten 20 zusammen. Je früher begonnen wird, desto mächtiger der Zinseszinseffekt.
Jeder gesparte Kostenprozentpunkt erhöht den Zinseszinseffekt. Ein Unterschied von 1 % TER macht über 30 Jahre mehr als 50 % Differenz im Endvermögen aus.
Zinsen Grundlage
Zinseszins Kerninstrument
§
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§ 34h der Gewerbeordnung regelt die behördliche Erlaubnispflicht für Honorar-Finanzanlagenberater in Deutschland. Kerninhalte:
- Provisionsverbot: Keinerlei Annahme von Provisionen, Zuwendungen oder Vergütungen von Banken, Versicherern oder Fondsgesellschaften.
- Behördliche Erlaubnis: Erteilung durch die zuständige Gewerbebehörde am Betriebssitz.
- Registerpflicht: Eintrag im DIHK-Vermittlerregister, öffentlich einsehbar.
- Haftpflichtversicherung: Nachweis einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung Pflicht.
- Sachkunde: Nachweis der erforderlichen Fachkenntnisse.
Manuel Brand ist zugelassen nach § 34h GewO, Reg.-Nr. D-H-175-NZFX-38. Prüfbar unter vermittlerregister.org.
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Gesetzliche Erlaubnis für klassische Finanzanlagevermittler, die Provisionen erhalten dürfen. Abgrenzung zu § 34h: Unter § 34f agierende Berater können und dürfen Provisionen von Produktanbietern annehmen. Dies ist der Hauptunterschied zum provisionsfreien Honorarberater nach § 34h GewO.
§ 34h GewO – Honorar-Finanzanlagenberater Gesetz
§ 34f GewO – Finanzanlagenvermittler Gesetz
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